Trendelburg

natürlich erholen und märchenhaft erleben an Diemel und Reinhardswald.

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Burg - Altstadt Trendelburg.

Der Name Drenderborch ist in den Corveyer Traditionen erstmals im 13. Jh. zu finden. Die Lage an einer Furt, später einer Brücke und dem  Knotenpunkt  wichtiger Verkehrsverbindungen sowie die Bedeutung als Amts- und Gerichtsort begründete die Bedeutung im Mittelalter. Die Burg war in kriegerische Auseinandersetzungen während des Mittelalters und im 30-jährigen sowie dem siebenjährigen Krieg verwickelt.
Sehenswert in der Altstadt sind das renovierte Rathaus in Fachwerkbauweise und die benachbarte gotische Kirche. Freigelegte Fresken sowie Portraitdarstellungen auf Epitaphen der Ritterfamilie von Stockhausen sind in der Evangelischen Stadtkirche zu entdecken. 2001 wurde in einem Gewölbekeller das Ritualbad der jüdischen Gemeinde freigelegt. Das Kulturdenkmal kann über Nachrfrage im Tourismusbüro besichtigt werden. Teile der Stadtmauer sind erhalten. Der Spazierweg A führt an ihr entlang.

Im Sommer offene historische Kirchen: Stadtkirche Trendelburg, ehemalige Wallfahrtskirche Gottsbüren, Apfelkirche Deisel

Carlsbahn-Tunnel

Der Carlsbahn-Tunnel bei Deisel  liegt an verwunschener Stelle im Wald am Diemelradweg, Hessenfernradweg R 4 und Wanderrundweg Natur – Fluss N. Er ist gut über einen kurzen Aufstieg zu erreichen und ist begehbar sowie für Fahrräder zum Durchfahren geeignet.
Geöffnet ist er ab dem 1. April bis 31. Oktober. Die restliche Zeit ist er aus Naturschutzgründen geschlossen.


Naturschutzgebiete

Trendelburg zeichnet sich durch eine intakte Natur und Landschaft mit großflächigen Naturschutzgebieten aus: Diese sind die Diemelaue entlang der Diemel mit renaturierten Nebenarmen, natürliche Kalkrasengebiete mit seltenen Pflanzen auf den Anhöhen bei Langenthal, Deisel und Sielen sowie im Reinhardswald alte Eichen- und Buchenbestände.

Märchen

In der mittelalterlichen Burganlage hoch auf dem Berg steht unübersehbar der Rapunzel-Turm. Rapunzel lässt hier ihren Zopf für den Prinzen herab.
Märchenlaternen mit Scherenschnitten der Grimm-Märchen und Sagen des Reinhardswaldes  stehen in der Altstadt Trendelburgs.
Die Namensgeberin der Burg „Trendula“ wurde der Sage nach vom Blitz auf freiem Feld erschlagen. Heute sind die Spuren des Blitzes zu sehen als „Wolkenbrüche“, zwei tiefe Krater, den der Besucher auf einem Pfad umrunden kann.

Wasserschloss Wülmersen

Das ehemalige mittelalterliche Rittergut besteht seit 900 Jahren. Es wurde in den letzten 40 Jahren wiederaufgebaut. Landmuseum, Werkstätten für Jugendliche, ein Zeltplatz sowie ein Gruppenhaus sind auf dem Areal untergebracht.  

Schleuse des Landgraf Carl Kanals in Trendelburg

Von Bad Karlshafen aus wurde ein schiffbarer Kanal über Helmarshausen, Trendelburg, Stammen und Hümme Anfang des 18. Jahrhunderts von Landgraf Carl angelegt. Die gut erhaltene Schleuse in Trendelburg war Teil des Großprojektes bei dem von der Weser bis zum Rhein eine schiffbare Handelsverbindung gebaut werden sollte.

Jüdisches Ritualbad im Tourismusbüro

Beim Neuausbau des leer stehenden Hauses Am Brunnen 6 wurde der Zugang zu den Kellergewölben entdeckt. So ist das Ritualbad seit 145 Jahren unberührt geblieben. Der Eingang zum unversehrt erhaltenen jüdischen Tauchbad, eine Mikwe,  in der Altstadt Trendelburgs wurde nach einem Stadtbrand im 19. Jahrhundert zugeschüttet. Tonnengewölbe, gebaut aus Sandsteinen mit Lehmverfugung, schließen die beiden Räume nach oben ab. Ein schmaler Gang verbindet beide Räume.
Auf der Straßenkreuzung vor dem Haus befand sich der Stadtbrunnen. Im Kellerschutt gefundene Scherben einer Rohrleitung und Dokumente des Joseph Levi zu einer Wasserableitung für das rituelle Frauenbad lassen den Schluss zu, dass vom Brunnen  lebendes Wasser in das Bad geleitet wurde.
Die jüdische Gemeinde Trendelburgs bestand aus ca. 25 Mitgliedern und ist seit 1676 schriftlich belegt.
Weitere Informationen finden Sie >>>hier>>>


Öffnungszeiten der Mikwe:
Samstag, Sonntag und an Feiertagen von 11.00 Uhr bis 15.00 Uhr

Schloss Stammen

Der klassizistische Bau mit Park und Schlossmauer aus dem 18. Jahrhundert war seit 1429 Stammsitz der von Pappenheim. Bekannt ist aus dem 19. Jahrhundert die Liaison zwischen der Hofdame Diana von Pappenheim und Jerome, dem Bruder Napoleons. Heute ist die Tageseinrichtung des privaten Altenheims in den Räumen untergebracht.

Siechenkirche

Kirchturm des im ausgehenden Mittelalter untergegangenen Dorfes Trende.

Die Trender Kirche blieb - bedingt durch die Nutzung als Siechenhaus bis Anfang des 18. Jahrhunderts - erhalten. Seit der Restaurierung des Turmes ist er wieder begehbar. Der Schlüssel ist im Tourismusbüro erhältlich.


Naturdenkmal Wolkenbruch

Ein seltenes und in Nordhessen einmaliges Naturphänomen sind zwei Erdfälle bei Trendelburg. Ein riesiger Krater mit einem 16 m tiefen See und ein kleiner „Wolkenbruch“ entstand durch ausgewaschene Hohlräume im Untergrund.