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Schloss Stammen

Das Schloss Stammen ist ein ehemaliges Herrenhaus auf dem Gelände eines früheren Ritterguts am Ostufer der Diemel in Stammen, einem Stadtteil von Trendelburg im nordhessischen Landkreis Kassel. Es wird heute als privat betriebenes Pflege- und Seniorenheim genutzt.

Geschichte

Das Rittergut wird 1429 erstmals erwähnt, als es in den Besitz Friedrichs des Älteren (1406-1495) aus dem Hause der bereits seit dem ersten Quartal des 14. Jahrhunderts im nahen Liebenau ansässigen freiherrlichen Familie Rabe von Pappenheim kam. Sein Nachfahre Christoph Friedrich Rabe von Pappenheim (1713-1770), landgräflich-hessischer Generalmajor und Oberamtmann in der Herrschaft Schmalkalden, und dessen Ehefrau Florentine Sophie Florentine Anna du Bos du Thil (1726-1796) ließen ab 1766 auf dem Gut ein neues, schlossartiges Herrenhaus im Stil des Klassizismus errichten. Der Bauherr verstarb am 23. August 1770 in Kassel, und seine Witwe überwachte die Fertigstellung, die schließlich 1772 erfolgte.

Der jüngere Sohn des Erbauerpaares, Wilhelm Maximilian Rabe von Pappenheim (1764-1815), Kammerherr des Erbprinzen Karl Friedrich von Sachsen-Weimar-Eisenach, erbte Schloss und Gut Stammen. Er heiratete im Jahre 1806, fast 40-jährig, die 18-jährige Diana Waldner von Freundstein (1788-1844), die er am Hof in Weimar kennengelernt hatte.

Sie brachte ihm zwar 1807 und 1808 zwei Söhne zur Welt, verhalf ihm aber schon bald danach durch ihre skandalträchtige Beziehung mit Jérôme Bonaparte, dem König von Westphalen, dem sie 1811 und 1813 zwei Töchter gebar, zu unerwünschter Bekanntheit. Knapp drei Monate nach der Geburt der ersten Tochter, die Pappenheim als ehelich anerkannte, wurde er von Jérôme in den westphälischen Grafenstand erhoben. Angesichts der öffentlichen Zerrüttung seiner Ehe und seines Nervenleidens zog sich jedoch bereits ab 1811 weitgehend vom Hof zurück, fiel zunehmend in Depressionen, und kehrte nach einer erfolglosen Behandlung seines Leidens in Paris auf sein Gut in Stammen zurück, wo er meist vor sich hin dämmerte.

Nach der Geburt der zweiten Tochter Dianas wurde die eheliche Trennung offiziell bekannt gegeben, und da das Königreich Westphalen nicht mehr bestand und Jérôme nach Paris geflohen war, ging Diana mit ihrer Tochter Jenny zurück nach Weimar. Wilhelm Rabe von Pappenheim, dessen Standeserhöhung von der Regierung des restituierten Kurfürstentums Hessen nicht anerkannt wurde, starb am 3. Januar 1815. Sein Sohn Gottfried August Maximilian (* 6. Juli 1807 in Weimar, † 23. Februar 1874 ebenda) erbte den Familienbesitz in Liebenau, der jüngere Sohn Alfred Otto (* 2. September 1808 in Kassel, † 24. Dezember 1851 in Stammen) erbte Schloss und Gut Stammen.

Bauweise

Der Bau hat etwa 28 × 16 m Grundfläche und steht rund 150 m östlich der Mündung der Esse in die hier von Südwesten nach Nordosten fließende Diemel. Die Ausrichtung seiner Längsachse ist von Südwest nach Nordost.

Der zweistöckige Bau ist elfachsig, mit dreigeschossigen Mittelrisaliten zu drei Achsen und mit Rundbogengiebel sowohl an der Ost- als auch an der Westseite, und mit zweigeschossigem Mansardwalmdach. Die beiden kurzen Seiten sind fünfachsig. Das untere Dachgeschoss ist rechts und links der Mittelrisaliten mit jeweils drei Fenstern aufgelockert. An der Gartenseite wurde im Jahre 1910 ein die gesamte Breite des Mittelrisaliten einnehmender Portikus mit Balkon angebaut. Am Nordende wurde 2001/02 ein weitgehend gläserner Treppenturm angebaut.

Quelle:

Touren-Tipp:

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